Nachrichtenarchiv

Am 28. September 2020 wurden im Rahmen einer Graduierungsfeier 228 Studierende des 18. Bachelorstudienganges der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz von Innenminister Roger Lewentz zu Polizeikommissarinnen und Polizeikommissaren ernannt und erhielten ihren ersten silbernen Stern. 10 Absolventinnen und Absolventen sind ehemalige Schüler*innen unserer ehemaligen HBF 15p, eine der HBF 14p.  Am 1.Oktober nehmen acht ihren Dienst an Dienststellen im Polizeipräsidium Rheinpfalz auf, einer wechselt zum Polizeipräsidium Westpfalz und zwei zum Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik. Lediglich eine ehemalige Schülerin beendete das Studium vorzeitig.

Der Direktor der Hochschule, Friedel Durben, ging in seiner Begrüßung auf die Probleme eines Studiums in Zeiten der Corona-Pandemie ein und verlieh seiner Freude auch im Namen der Studierenden Ausdruck, dass die Graduierungsfeier, wenngleich in zwei getrennten Veranstaltungen und ohne Verwandte und Freunde, aber letztendlich doch stattfinden und somit die Leistung der Studierenden in einem angemessenen Rahmen gewürdigt werden konnte.

Minister Lewentz stellte in seiner Festansprache die positiven Seiten des Polizeiberufs heraus, brachte aber zugleich seine Sorge über die von einigen Polizeibeamten verursachten negativen Schlagzeilen zu Rassismus und Extremismus in den Polizeidienststellen zum Ausdruck.

Nina Schäfer (rechts im Bild) aus der HBF 14p, die nach der HBF für ein Jahr Kinderprojekte in Afrika und Asien betreute, wurde vom Freundeskreis der Hochschule als Studiengangssprecherin für ihr herausragendes Engagement mit dem Campuskulturpreis geehrt.

Einmal mehr zeigt sich, dass jeder mit der entsprechenden Einstellung und Motivation nach der HBF Polizeidienst und Verwaltung auch das duale Studium an der Hochschule der Polizei sehr erfolgreich abschließen kann.

Wir gratulieren unseren ehemaligen Schülerinnen und Schüler sehr herzlich zum erreichten Abschluss und wünschen, dass sie immer gesund von ihren Einsätzen zurückkehren.

Bachelor Graduierung 

Hinweis zum Bild: zwei Absolventen fehlen, da sie erst in der zweiten Veranstaltung ernannt wurden.

Am 04.03.2020 fand an unserer Schule eine DKMS-Spendenaktion statt – organisiert durch die Schülervertretung. Um 8 Uhr empfingen wir den Aktionsbetreuer der DKMS und alle HelferInnen wurden kompetent eingewiesen. Motiviert begann dann um kurz vor 9 Uhr der erste Vortrag über den Ablauf einer Registrierung und Stammzellenspende durch den Aktionsbetreuer in der Aula. Danach konnte jeder, der die Voraussetzungen erfüllte, seine Registrierung mithilfe der Unterstützung unserer freiwilligen HelferInnen vornehmen.

Am Ende des Tages konnten wir 80 Registrierungen verzeichnen und der DKMS eine Spende in Höhe von 700 Euro zusichern. Zusätzlich konnten wir an dem Tag 18 Klassen über die DKMS informieren und hoffen, dass sich zu gegebenem Zeitpunkt noch mehr SchülerInnen registrieren werden.

Wir danken der DKMS für die reibungslose und erfolgreiche Zusammenarbeit. Ebenfalls geht ein Dank an alle HelferInnen, die diese Aktion mit ermöglicht haben. Dankeschön an alle, die die DKMS durch ihre Registrierung oder auch monetär unterstützt haben.

Verbindungslehrerin Frau Loibl und Verbindungslehrer Herr Weiler

 Erasmus

Was ist EMEU?

Das EMEU-Programm ermöglicht Schülern/Schülerinnen andere europäische Länder, Menschen und Bildungssysteme innerhalb ihrer Ausbildung oder Schulzeit kennenzulernen. Federführend für dieses Projekt, das durch die Europäische Union im Zuge des Erasmus+ Projektes gefördert wird, ist das ROC-Horizon College in Hoorn (Niederlande). Weitere teilnehmende Schulen finden sich in England und in Finnland. Ziele dieses Projektes sind die Förderung des kulturellen Austauschs innerhalb Europas sowie Einblicke in die Arbeits- und Bildungswelt der Gastländer. Die Schüler/Schülerinnen sollen zudem während der Aufenthalte ihre Sprachkompetenzen fördern, Selbstständigkeit entwickeln sowie Verantwortungsbewusstsein lernen.

Das EMEU Projekt der BBSW2 - März 2019

Mit dem 3-wöchigen Startprojekt, das im Jahr 2019 vom 10. bis 29. März durchgeführt wurde, ist die BBS Wirtschaft II erfolgreich in das EMEU-Projekt aufgenommen worden. Während des Austausches besuchten zwei Schüler des Roc Horizon College, Max und Sven, unsere Schule um einen Einblick in die Ausbildung als Einzelhandelskaufmann zu erhalten. Beiden Gästen wurde ein Buddy zur Seite gestellt, der den Gastschülern während des Besuches der Schule und bei der Arbeit im Ausbildungsbetrieb helfend zur Seite stand. So konnten Max bei Decathlon und Sven bei XXL Kalker einen Einblick in den Arbeitsalltag eines Einzelhandelskaufmannes in Deutschland erhalten. Wir möchten uns hiermit nochmals bei den teilnehmenden Betrieben ausdrücklich bedanken, denn ohne die betriebliche Kooperation hätte das Projekt in dieser Form nicht stattfinden können.

Am ersten Schultag stellten sich die Klasse sowie unsere beiden Gäste gegenseitig vor. Zudem gab es Präsentationen zu Sehenswürdigkeiten und kulturellen Besonderheiten der Rhein-Neckar Region. Im Fokus der unterrichtlichen Tätigkeiten stand neben dem regulären Unterricht eine speziell vorbereitete Unterrichtsreihe, die für unsere Gastschüler in Englisch vorbereitet und in Team-Teaching unterrichtet wurde und bei der gemeinsam ein Marketingkonzept für einen Smartphoneshop entwickelt wurde. Eindruck hat bei Max und Sven eine Führung in der BASF als prägendes Unternehmen Ludwigshafens hinterlassen. Zudem fand ein Ausflug nach Heidelberg mit Besuch des Schlosses und anschließender Shop-Safari statt. Am letzten Tag des Praktikums wurde das Projekt auf einer EMEU-Konferenz in Speyer durch ein von den Gastschülern selbst erstelltes Video vorgestellt.

Zukünftige Austauschprojekte innerhalb des EMEU- Programms:

Nach Aufnahme der BBS Wirtschaft II als EMEU-Partnerschule sind wir in der Lage weitere zukünftige Projekte zu etablieren. Zu Beginn des Schuljahres 19/20 wird voraussichtlich ein digitales Projekt zum Thema „Nachhaltigkeit in der Lieferkette“ in einigen Klassen der Partnerschulen durchgeführt, online geteilt und reflektiert. Die BBS Wirtschaft II wird voraussichtlich im März 2020 wieder Gastschüler aufnehmen, bevor wir dann selbst Schüler/Schülerinnen auf einen Austausch mit einer Partnerschule versenden möchten.

Kai Behres (EMEU-Projektbeauftragter)

April 2019

Erasmus+

EMEU4ALL: Schul- und Praxisaufenthalte im europäischen Ausland 

Zur Initiierung unseres EMEU4ALL Projekts fuhren drei Lehrer der BBS WII Ludwigshafen von 12.12. bis 14.12.2018 nach Hoorn (NL). Frau Winkelhardt, Herr Behres und Herr Jentsch besuchten dort das ROC Horizon College. Der dreiwöchige Lern-aufenthalt von Schülern aus den Niederlanden in Ludwigshafen sollte vorbereitet werden.

Zuerst erhielten wir einen Überblick über das niederländische Berufsbildungssystem. Danach führte die EMEU-Koordinatorin, Ellen Ejerskov, uns durch das ganze Schulgebäude, das besonders durch die moderne Architektur auffällt. Alle Abteilungen im ROC Horizon College wurden besichtigt:

  • Bereich Gesundheit mit Berufen wie Krankenschwester oder Arzthelferin
  • Bereich Handel und Service mit Berufen wie Einzelhändler oder Koch
  • Bereich Technik mit Berufen im Baubereich oder Elektrotechniker
  • Bereich Wirtschaft mit Berufen im EDV- und Bürobereich

In einer Teambesprechung mit unseren niederländischen Partnern wurde der Ablauf der in Ludwigshafen geplanten Lerneinheit „Marketing Mix“ vorgestellt. Die Unterrichtseinheit wird im dritten Ausbildungsjahr unserer Einzelhandelskaufleute gemeinsam mit unseren Gastschülern an der BBS WII Ludwigshafen durchgeführt. Dabei begleiten unsere Gäste auch unsere Auszubildenden in die Betriebe, um praktische Lernerfahrungen zu sammeln. So wurden die Lernergebnisse, die die Schüler erreichen sollen, ausführlich diskutiert.

Details in der praktischen Durchführung des Schüleraufenthalts wurden eingehend besprochen. Besonderheiten wie das Abholen der holländischen Gäste am Bahnhof, Organisation und Buchung der Unterkunft, Mobilität innerhalb Ludwigshafens, spezielle Unternehmungen wie eine Werksbesichtigung der BASF und die Stadtbesichtigung Heidelbergs wurden geklärt.

Am Nachmittag des zweiten Tages hieß es Abschiednehmen von unseren holländischen Kollegen am ROC Horizon College, für deren Gastfreundschaft wir uns sehr herzlich bedanken.

Alexander Jentsch (Dezember 2018)

on the move            logo

Erasmus

Erasmus+

Im Oktober 2018 besuchte Stephanie Müller unsere Partnerschule Tietgen in Odense (Dänemark) und erhielt einen Einblick dessen, wie der digitale Medieneinsatz unsere Arbeit verändert:

„Längst ist die digitale Welt im Klassenzimmer eingezogen, dies bestätigt unser Besuch am Tietgen Handels-gymnasium und im Tietgen Praktik Center in Odense. Generell gilt Dänemark als mutiger und experimentierfreudiger Vorreiter, was den Einsatz von digitaler Technik im Unterricht angeht. Und tatsächlich: Schülerinnen und Schüler sehen durchweg ihren Schulalltag als positiv und erklären, sie wären durch die neuen Maßnahmen motivierter und engagierter. Für sie sei es ganz normal, den eigenen Laptop mit in den Unterricht zu bringen („bring your own device“). Zwar gäbe es auch schuleigene Rechner, doch diese würden kaum noch benutzt, erklärt eine kleine Schülergruppe freimütig. Doch nicht nur Schüler, auch als Lehrer profitiere man von den digitalen Lernmethoden, die dabei helfen Zeit zu sparen; ein Beispiel hierfür sei das digitale Klassenbuch. Die besuchten Schulen zeichnen sich durch viel Platz für Schülerinnen und Schüler aus, damit sie sich frei bewegen oder zu Gruppenarbeiten ungestört zurückziehen können - für die Rahmenbedingungen ist somit bestens gesorgt. Bis auf kleine Ausnahmen gibt es überall freies WLAN für einen komplikationsfreien digitalen Unterricht. Aber nicht nur hinsichtlich Bildung, auch im öffentlichen Sektor ist Dänemark ein digitaler Vorreiter. Bereits heute ist die E-Health-Online-Plattform Realität und die dänische Verwaltung stellte erfolgreich um auf elektronische Aktenführung und Cloud-Computing. Völlig normal ist mittlerweile das Zahlen per Smartphone. Mit der von der „Danske Bank“ entwickelten App „Mobile Pay“ ist es den Nutzern möglich, auch kleine Geldbeträge schnell von Smartphone zu Smartphone zu schicken.“

Stephanie Müller (November 2018)

on the move               tietgen

 

We use cookies on our website. Some of them are essential for the operation of the site, while others help us to improve this site and the user experience (tracking cookies). You can decide for yourself whether you want to allow cookies or not. Please note that if you reject them, you may not be able to use all the functionalities of the site.