Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Ausbildende, liebe Interessierte,

unsere Schule wurde ausgewählt, um für ein Jahr den „Abrahampokal“ anzunehmen. Dies ist ein Wanderpokal, den in der Metropolregion Rhein-Neckar jedes Jahr zwei Schulen verliehen bekommen, um in ihrer alltäglichen Arbeit verstärkt einen Fokus auf das Thema Vielfalt, Toleranz und Verständigung zwischen den Religionen und Nationen zu legen. Eine wunderbare Aufgabe, die uns an der BBS W2 in der Innenstadt von Ludwigshafen sehr willkommen ist. So finden in diesem Rahmen seit März 2019 viele spannende, berührende und aktivierende Unterrichtsreihen, Workshops, Besichtigungen und Begegnungen statt, die das Schulleben stark bereichern.

Wenn Sie neugierig darauf sind zu erfahren, was unter dem Motto „Abrahampokal“ bei uns im Einzelnen erarbeitet und gelebt wird, dann schauen Sie gerne in unserem Blog vorbei.

Autor: Herr Keller 

Seit März 2019 hat der Pokal „Abraham - Vater des Glaubens" für ein Jahr seinen Platz in der BBS Wirtschaft 2 gefunden. Die Künstlerin Waltraud Suckow, die das Kunstwerk 2001 geschaffen hat, will den Pokal interpretiert wissen „als einende Basis der drei Weltreligionen und zugleich Brückenschlag über trennende ethnische und religionsphilosophische Inhalte unserer Völkergeschichte".

Im Rahmen des Deutschunterrichts wurde deshalb die Lektüre „Nathan der Weise“ gewählt, da Lessing in seinem letzten großen Stück besonders die Themenschwerpunkte Humanismus und den Toleranzgedanken der Aufklärung hervorhob.

Aus diesem Grund trafen sich am 17. Oktober die Schüler der BOS I 19 in Begleitung der Ethiklehrer Johannes Mergl und Armin Schöps um zusammen mit dem Deutschlehrer herauszufinden, was in unserer Region an historischen Stätten zu diesem Thema noch aufzufinden ist.

Autor: R. Jakob

Die BFII19B und der Abraham-Pokal

Keiner erahnte im Oktober des vergangenen Jahres, wohin die unterrichtliche Reise geht! Meint: Wie der Unterricht infiziert und wie nachhaltig die angebotenen Projekte zeitlich tragen, wussten weder Schüler/innen noch Lehrer, als nach den Herbstferien 2019 die Abraham-Themen in den Fächern Deutsch und Sozialkunde angeboten waren.

Von Anbeginn an war das Konzept bewusst offen gehalten: weg von vorgefertigten Konzepten, getragen vom geweckten Interesse der Schülerinnen und Schüler mit dem Anspruch, Bewusstsein zu schaffen, welches über den puren Unterricht hinausgeht und im Alltag verankert ist.

Wenn nun Ende Januar 2020 nach über drei Monaten bilanziert werden muss,

Besuch im Badischen Landesmuseum der Ausstellung von Kaiser und Sultan in Karlsruhe

Autorin: Yildirim Sümeyra, HB18H

In der Ausstellung geht es hauptsächlich um das Osmanische Reich, den Kaiser und den Sultan.

Die Mitarbeiterin des Museums hat uns verschiedene Ausstellungsstücke gezeigt. Zum Beispiel die Ausrüstungen, Schwerter, Helme, die in den Kriegen benutzt und angezogen wurden. Es wurden auch traditionelle Stücke ausgestellt, wie z.B. das sogenannte Semazen auch Sema genannt. Sema ist Teil des traditionellen Glaubens der “Türkischen Geschichte.“

Es ist ein Tanz, indem die Männer sich im Kreis drehen. Während sich der Derwisch von rechts nach links dreht, umarmt er symbolisch in Liebe die gesamte Menschheit. Der Flötenspieler (Neyzen), der Trommler (Kudümzen), der Nathan und der

Ayinhan (höhere Position in der Sema) bildeten die Musikgruppe ,,Mutrip.“ Diese Musikgruppe spielte und sang, während der Sema Zeremonie.

Der türkische Kaffee darf nicht fehlen.

Autor: A. Schöps

Früher war mehr multikulti,

meinte jedenfalls die Führerin der Klasse HB18h durch die Ausstellung „Kaiser und Sultan, Nachbarn in Europa 1600 bis 1700“. Einblicke in die Kultur des osmanischen Reiches vermittelt diese Ausstellung ebenso wie Zeugnisse der Begegnung der christlich-abendländischen Welt mit muslimisch-morgen-ländischer Kultur. Kleidung, Waffen, Zelte, Gebrauchsgegenstände aus dem Herzen Europas, die schon optisch verraten, dass sie genauso wie der Kaffee selbst den Weg nach Wien über das osmanische Reich in unsere Breiten gefunden haben. Für manchen heutigen Dresdener vielleicht verwunderlich, dass sich August der Starke, Kurfürst von Sachsen und König von Polen, Kleidung mit orientalischen Einflüssen für großen Bälle schneidern ließ, weil in dieser Zeit der polnische Hochadel seine Abstammung von iranischen Stämmen ableitete und orientalisch einfach als modern und chic galt.

Autorin: Frau R. Müller

Projekt „Kurzgeschichten erwachen zum Leben – Wir erstellen Fotogeschichten zum Thema Toleranz, Ausgrenzung und Vorurteile“ von der Klasse BF I 19 C 

Autoren: Verbindungslehrer Herr Weiler und Verbindungslehrerin Frau Loibl

Am 4.3.2020 haben wir die DKMS in unserer Schule zu Gast. Die Schülervertretung hat eine Registrierungsaktion für fast alle Schülerinnen und Schüler an diesem Tag organisiert.

Autorin: Frau R. Müller

Unterrichtseinheit FKL 18 A und FKL 18 B „Fremdenhass, Hass gegenüber Religionen und Menschenfeindlichkeit in den sozialen Medien“

Im Rahmen des Deutschunterrichts haben sich die Schüler der Klassen FKL 18 A und FKL 18 B mit der Frage beschäftigt „Warum sollte ich reflektiert mit Beiträgen in den sozialen Medien umgehen?“.

Am 29.01.2020 führte eine Exkursion die Klasse BOSII zu einer Stadtrundführung in die traditionsreiche Stadt Speyer. Dort folgte sie dem Stadtführer Herrn Treutle unter dem Motto „Jüdisches Leben in Speyer“. Beginnend am Dom, weiter zum Judenhof mit Besichtigung der ehemaligen Synagoge und des Ritualbades – Mikwe genannt -  führte uns der Weg über die Maximilianstraße hin zur heutigen Synagoge Beith Schalom.

Autor: Herr Kul

Autorin des Artikels: Frau Feyler